Dez 18

Hikikomori + Hacker = Warum?

Ich weiß nicht genau was sich manche Menschen denken. Vielleicht sind es Kinder die es nicht besser wissen, vielleicht Jugendliche die mal was gelesen haben und nun denken sie seien die Könige, vielleicht sind es aber auch einfach nur Idioten die nicht in der Lage sind etwas zu erreichen und nun eben zerstören um zu verbergen wie armselig sie sind.

In den letzten Wochen und Monaten ist mir ein erhöhtes aufkommen an automatischen Bans in den Logs aufgefallen. Hauptsächlich auf das SSH-Protokoll, welches ich nun so umbauen musste das ein Login mit Username und Password generell nicht mehr gestattet ist. Seit dieser Änderung wird verstärkt versucht Zugang zu dem FTP-Server zu bekommen, vermutlich um eine Root-Shell auf den Server zu bekommen. Es wurde sogar versucht an meine E-Mails zu kommen.

Leider muss ich euch mitteilen, ich bin nicht annähernd so interessant dass es sich lohnen würde meine E-Mails zu lesen oder sonstiges. Und ich muss auch leider sagen, obwohl mir bewusst ist dass die versuche dadurch ansteigen werden, dass es sich bei den Angreifern nicht um Hacker sondern um Script-Kiddies handelt. Daher hier mal ein wenig „Fachchinesisch“ für die Betroffenen:

Fail2Ban bannt euch nach dem ersten fehlgeschlagenen Login-Versuch auf dem SSH-Port, nach dem dritten Versuch auf dem FTP-Port und nach dem zweiten Versuch auf allen anderen Ports wie zum Beispiel POP3, IMAP, SASL und so weiter. Es zeugt auch nicht sonderlich von Intelligenz anzunehmen dass es euch etwas bringt den kompletten Blog zu parsen und die Worte für eine Dictionary-Attack (Wörterbuchangriff) zu verwenden.

Ein nett gemeinter Rat.

Zudem ein Rat an euch. Ihr solltet euch mehr damit befassen was der Unterschied zwischen einem „Hacker“ und einem „Cracker“ ist. Da ich aber weiß das Script-Kiddies generell zu faul sind um zu lesen sondern lieber vorgefertigte „Hacker-Tools“ verwenden die selbst Viren-verseucht und wohl schon seit 10 Jahren selbst von dem schlechtesten Anti-Viren Programm erkannt werden, hier eine kurze Erklärung:

Ein Hacker will das System verstehen, egal ob Hardware oder Software, einfach nur des Wissens wegen. Dieses Wissen kann er dann nutzen um dinge wie Facebook, Twitter, iOS/Android und viele andere Dinge zu programmieren oder seinen Wünschen nach anpassen. Sein Ziel ist NICHT Schaden anzurichten in dem er in fremde Computer/Server einbricht und sie für seine Zwecke zu missbrauchen, er folgt einer gewissen Ethik.

Einem Cracker ist Ethik und so weiter egal. Ihn interessiert nur wie er möglichst viel Chaos und Schaden zu seinem eigenen Nutzen anrichten kann um dabei eventuell sogar noch Geld zu verdienen.

Zum Schluss noch eine kleine Warnung. Ich weiß ihr Script-Kiddies fühlt euch sicher hinter euren VPN’s und TOR-Routen, dennoch gibt es auch hier Möglichkeiten eure Real-IP zu bekommen. Es gibt keine 100%-ige Anonymität und Sicherheit im Internet. Und ja, mir ist bewusst das echte Hacker und Cracker sehr leicht in den Server kommen. Die echten möchte ich auch nicht schlecht reden, da sie sehr viel Können und Wissen angesammelt haben und das bewundere ich sogar, vor allem sind sie sich etwaigen Konsequenzen bewusst. Aber Script-Kiddies haben keine Ahnung wie schlimm das enden kann.

 

Grüße, euer
Tatsuhiro Sato

Jun 16

Hikikomori + Fahrschülerin = Vorhersehbares Chaos.

Lange ist es her seit ich hier etwas geschrieben habe, daher möchte ich euch erklären was mich abgehalten hat.

Ich hatte ja bereits erzählt das ich versuche den Führerschein zu machen und ja, ich habe bestanden und darf nun mit amtlicher Erlaubnis den Straßenverkehr gefährden^^

Während meiner Zeit in der Fahrschule ist jedoch etwas vorgefallen was mich im ersten Moment so geschockt hatte das ich vor Panik beinahe alles hingeworfen hätte, jetzt wo ich zurück denke bin ich aber froh mich gezwungen zu haben weiter zu machen.

Der Vorfall:

Es war schon spät gewesen da ich grade meine erste Nachtfahrt absolviert hatte. Mein Fahrlehrer meinte ich solle noch mit in die Fahrschule kommen, um die Uhrzeit sei niemand mehr da und es währe eine gute Gelegenheit eine theoretische Vorprüfung zu machen. Ich war skeptisch und versuchte tatsächlich alles um nicht nochmal zur Fahrschule zu müssen, aus Angst es könnte doch jemand da sein. Nach 15 Minuten willigte ich dann aber doch ein, da mein Fahrlehrer ein sehr gutes Argument aufbrachte…“Je eher du eine fehlerfreie Vorprüfung ablegst, um so eher kannst du zur richtigen Prüfung und um so eher musst du nicht mehr zur Fahrschule kommen.“, wirklich ein sehr gutes Argument. Zurück in der Fahrschule brachte er mich in einen kleinen Raum in dem lediglich 2 Computer standen sowie ein extra Tisch auf dem man seine Tasche abstellen konnte wenn man eine hat. Zu meiner Verwunderung stand dort bereits eine Handtasche, da aber niemand mehr in der Fahrschule war ging ich davon aus das die Tasche der Besitzerin der Fahrschule gehört. Ich war mit meiner Vorprüfung bis auf 3 oder 4 Fragen fertig gewesen bis genau das passierte das nicht passieren sollte…die Tür ging auf und eine Fahrschülerin kam herein, es war Ihre Handtasche gewesen. Vor Schreck und Panik hab ich nicht nur die Maus vom Computer gerissen sondern bin auch in perfekter Kür vom Stuhl gesegelt. Mein Fahrlehrer hat das wohl irgendwie mitbekommen und kam direkt mit in den Raum. Die Fahrschülerin, die nicht so recht verstand was da grade los ist wurde direkt von meinem Fahrlehrer raus geholt und er hat ihr dann erklärt was los ist…wirklich verstanden hatte sie es aber wohl nicht da sie kurz drauf wieder in den Raum kam um sich zu entschuldigen.

Panisch geflohen und wieder zuhause wollte ich alles hinschmeißen um so eine Situation künftig zu vermeiden. Die nächsten 2 Fahrstunden hatte ich aus Angst einfach ausfallen lassen. Ein paar Tage später klingelte es an meiner Tür und zu meiner Überraschung stand mein Fahrlehrer vor mir. Nach 2 Tassen Kaffee und einer menge Worte bin ich dann doch wieder zu meinen Fahrstunden gegangen. Zu meinem (un)Glück war allerdings genau an dem Tag wieder die Fahrschülerin noch in der Fahrschule gewesen. Ich wollte grade wieder umdrehen als mein Fahrlehrer mich schon abgefangen hat. Er meinte ich sei Zuhause wie auch im Auto ganz anders. Viel Ruhiger und deutlich ausgeglichener. Er wollte daher eine Theorie überprüfen und hat mich dann überredet die Fahrschülerin zwecks „Learning by Looking“ mitzunehmen. Die erste hälfte war sie still und saß nur hinten zum gucken aber mitten in der Fahrstunde fing sie an Fragen zu stellen wie „Woher weißt du so genau wann du runterschalten musst?“. Als mein Fahrlehrer antworten wollte hatte ich aber schon geantwortet noch bevor ich begriff was ich da tat. Tatsächlich antwortete ich auf jede Frage die noch kam und sogar normaler Small-Talk ging absolut problemlos…sogar nach der Fahrstunde konnte ich mich weiter mit der Fahrschülerin unterhalten.

Dem Phänomen wollte ich genauer auf den Grund gehen und mein Fahrlehrer genau so. Wir haben das „Experiment“ noch 2 mal wiederholt allerdings mit anderen Ergebnissen. Warum? Ich hab keine Ahnung. Allerdings wollte ich zumindest versuchen mit der Fahrschülerin mein Problem weiter in den Griff zu bekommen und habe mich dazu überreden lassen Ihr bei der Theorie zu helfen. Als kleines Danke hatte Sie mich sogar zu einem Kaffee eingeladen. Ich hab die Einladung sogar angenommen, wäre aber fast nicht hingegangen. Mittlerweile bin ich froh das ich es dann doch tat. Die Fahrschülerin haben immer noch Kontakt zueinander und wir konnten sogar erfolgreich ins Kino gehen.

Zum Abschluss möchte ich noch sagen das ich Versuche wieder öfter neues zu schreiben und mindestens 1 mal pro Woche neues zu berichten.

 

Grüße, euer
Tatsuhiro Sato

 

Jan 02

Führerschein + Wohnmobil = Zuhause auf Rädern?

So widersprüchlich es auch klingen mag, ich versuche momentan den Führerschein zu machen. Mein Fahrlehrer weiß von meinem kleinen „Problem“ und ist extrem verständnisvoll, an der Stelle ein großes DANKE dafür.

Ich muss sagen, ich hätte es vor einem Jahr nicht für möglich gehalten den Führerschein zu machen aber ich fühle mich in einem Auto ähnlich wie zuhause. Ausgeglichen, ruhig und vollkommen entspannt. Es ist quasi wie ein Zuhause auf Rädern.

Als ich mich zu diesem Schritt „gezwungen“ hatte, war ich wie üblich extrem angespannt und kurz vor einer Panik-Attacke. Der Fahrlehrer in der Fahrschule hatte allerdings sofort gemerkt das ich mich sehr unwohl fühle und hat mich in einen kleinen Nebenraum geführt. Dort hab ich ihm von meinem „Problem“ erzählt und das ich den Führerschein als gute Möglichkeit sehe das Problem weiter in den Griff zu bekommen. Der Fahrlehrer hatte vorher noch nie von Hikikomori gehört, was mich ehrlich gesagt nicht sonderlich wunderte, und meinte daraufhin das er meine Fahrstunden immer so legen wird das wir möglichst alleine sind. Klasse!

Die erste Fahrstunde habe ich auch schon hinter mir. Es war anfänglich doch etwas befremdlich und angst einflößend, gegen Ende wollte ich aber schon fast nicht mehr aussteigen. Autofahren macht echt Spaß, hätte ich nicht gedacht. Ich dachte immer das wäre total stressig weil man auf so viele Dinge gleichzeitig achten muss, aber nein, nach ca. 30 Minuten ist das Fahren selbst so entspannend das man fast vergisst das man grade 1,8 Tonnen Metall durch die Gegend befördert. Ich freue mich sogar schon auf die nächste Fahrstunde.

Wie es mit dem Führerschein weiter geht, ob ich am Ende bestehe und ob es mit wirklich hilft mein „Problem“ zu verbessern indem ich den Führerschein mache, werde ich natürlich hier festhalten. Wünscht mir glück!

Grüße, euer
Tatsuhiro Sato

Okt 26

Journalistin sucht kontakt…

Vor etwa 10 Tagen wurde ich über die Kommentare von einer „Arte Journalistin“ kontaktiert.

Ich habe das Kommentar aus Gründen der Privatsphäre nicht freigeschaltet, da es eine E-Mail-Adresse mit echtem Namen beinhaltete.
Da ich bisher noch nicht wirklich auf das Kommentar dieser Journalistin eingegangen, bin möchte ich dies hiermit zumindest teilweise tun.

Zuerst möchte ich sagen das ich es zum einen sehr toll finde das das Thema Hikikomori etwas Medienaufmerksamkeit bekommt. Aufklärung bzw. generell eine Erklärung zu dem Thema ist wichtig, da sonst Menschen wie ich nur noch Stärker ausgegrenzt werden was das zurückziehen deutlich verstärkt.

Auf der anderen Seite finde ich es doch etwas paradox einen Menschen, der sich ohnehin schon so gut es geht „versteckt“, zu bitten etwas zu diesem Thema zu sagen. Ich veröffentliche hier nicht grundlos unter dem Synonym „Tatsuhiro Sato“. Jede/r der nach diesem Namen per Google, Bing oder sonstigen Suchmaschine sucht wird mit Ergebnissen überhäuft. Sie handeln jedoch alle über den Haupt-Charakter des Anime „NHK ni Yōkoso!“ (Welcome to the NHK), was mich Privat zumindest ein wenig schützt.

Ich werde mich auf jeden Fall noch per Mail bei Ihnen melden Frau Journalistin aber ich kann Ihnen schon jetzt versichern das eine Kommunikation höchstens per Mail stattfinden wird und auch weiterhin nur unter dem Synonym „Tatsuhiro Sato“.

Für den unwahrscheinlichen Fall das noch weitere Anfragen dieser Art in den Kommentaren auftauchen: Ich erlaube JEDEM Journalisten meine Posts in Teilen als Zitate unter Angabe der Quelle (URL zu diesem Blog) zu verwenden. Sie dürfen auch gerne Fragen über die Kommentare stellen und ich versuche sie zu beantworten. Sie dürfen sich jedoch nicht wundern wenn der persönliche Kontakt per Mail länger dauert.

Des weiteren möchte ich mich für die Lange „Funkstille“ entschuldigen, aber ich wusste ehrlich gesagt nicht was ich berichten sollte, da nicht wirklich etwas passiert war. Vielleicht gebt Ihr mir ein paar Tips in den Kommentaren was Ihr gerne erfahren würdet.

Grüße, euer
Tatsuhiro Sato

Jul 28

Ich HASSE einkaufen…

Es passiert alle 1 bis 2 Wochen das etwas Lebensnotwendiges zuneige geht.

Heute ist es mal wieder soweit, ich muss Einkaufen. Weder Brot noch Instant-Nudelsuppen sind mehr vorrätig, schon seit Samstag nicht mehr. Kaffee und O-Saft sind auch schon seit Freitag weg. Trinken könnte ich mit Leitungswasser noch ewig vor mir her schieben, aber der Hunger zwingt mich dazu Einkaufen zu gehen.

Normalerweise würde man nun seine Sachen zusammensuchen und einfach losgehen um die notwendigen Lebensmittel zu besorgen. Für mich heißt es jedoch Stress pur.

Zur Vorbereitung gehört eine Stunde Duschen und 4 mal waschen, um bloß nicht durch Gerüche aufzufallen. Danach 3 mal Zähne putzen aus dem gleichen Grund. Zuletzt die Klamotten 30 Minuten lang mit einem Fussel-Roller bearbeiten um nicht wegen Fusseln, Haaren oder ähnlichem aufzufallen. Die Klamotten sind im übrigen so ausgewählt das sie Körper und Gesicht möglichst gut verdecken um bloß nicht angesprochen zu werden.

So Vermummt und vorbereitet kann ich es nun wagen und einkaufen gehen. Beim verlassen der Wohnung liegen Stress- und Angstlevel bei 5.

Der Weg ist beinahe leer und ich hoffe das es so bleibt.

Am Laden angekommen steigen Stress- und Angstlevel auf 6,5 als ich die vielen Menschen sehe die einkaufen sind. Zitternd gehe ich dennoch rein.

Meine Einkaufsliste ist wie immer kurz:

  1. 1x Kaffee
  2. 1x Toastbrot
  3. Monatsration Instant-Nudeln
  4. 1 Six-Pack O-Saft

Keine 3 Minuten später stehe ich an der Kasse. Die Kassiererin scannt meine Sachen ein wärend mir schlagartig bewusst wird das sie mich ansprechen wird. Kaum daran gedacht passiert es auch schon. Mein Stress- und Angstlevel steigt auf 9.

Still und hektisch zahle ich meine Einkäufe, packe alles noch hektischer in meine Tüte und verlasse Fluchtartig den Laden. Den Rückweg renne ich schon fast.

Zuhause sinken Stress- und Angstlevel auf 2 wärend ich meine Einkäufe in den Schrank räume und mir wird bewusst was ich da grade getan habe…ich war einkaufen! Alleine! Doch kaum sitze ich wieder an meinem PC um diesen Post zu verfassen fällt mir auf, ich habe den Tabak vergessen. Stress- und Angstlevel steigen schlagartig wieder auf 8 da ich nun noch mal los müsste. Um mir ein zweites einkaufen zu ersparen, bitte ich meine Mutter per SMS.

So sieht mein Einkaufen seit etwa 2 Jahren aus. Vorher bekam ich schon Angstattacken wenn ich nur daran dachte einkaufen zu müssen.

 

Euer
Tatsuhiro Sato

Jul 27

Sonntag, das heißt für die meisten, rausch ausschlafen.

Für mich heißt es, Horror bei der Müllentsorgung. Alltägliches ist für einen Hikikomori nicht nur schwer sondern fast oder gar unmöglich.

Obwohl es nur 116 Schritte zu den Mülltonnen sind und die Mülltüten bereits zugeknotet sind, stehen sie immer noch an der Tür und warten darauf hinaus gebracht zu werden.

Ich werde wohl wie jede Woche wieder darauf warten das es dunkel ist und bringe den Müll dann wieder mitten in der Nacht raus.

Zumindest ist es bereits etwas besser als noch vor 10 Jahren. Damals konnte ich nicht mal mein Zimmer verlassen. Ich war ein typischer Hikikomori.

 

Euer
Tatsuhiro Sato

Jul 23

Hallo, ich bin Tatsuhiro Sato (pseudonym), bin jetzt 27 Jahre alt und habe ein Problem die Wohnung zu verlassen. Man nennt jemanden wie mich „Hikikomori“.

Es ist nicht so als wäre die Tür abgeschlossen oder ähnliches, es ist die Angst die mich hier drin gefangen hält.

Solange es nicht lebensnotwendig ist, wie Nahrungsmittel oder ähnliches, ist es mir unmöglich irgendwo alleine hinzugehen und selbst lebensnotwendige Erledigungen, wie der wöchentliche Einkauf, schiebe ich solange es geht vor mir her oder bitte meine Mutter darum.

Die meiste Zeit bin ich alleine in meinem Zimmer, am PC auf diversen Computer-Fachseiten oder Anime Fan-Sub Seiten oder sehe Discovery, National Geograhpic oder ähnliches auf dem TV.

Sämtliche Kontakte die ich noch habe sind ausschließlich Online, die einzigen Ausnahmen sind meine Mutter und mein Bruder. Den Rest der Familie habe ich seit ungefähr einem Jahr nicht mehr gesehen und in meinem momentanen Zustand lege ich auch keinen großen Wert darauf.

Bisher habe ich noch niemandem von diesem Problem erzählt oder erklärt was ein Hikikomori ist. Es ist auch nicht wirklich leicht der Familie zusagen „Ich bin ein Hikikomori und habe angst das Haus/die Wohnung zu verlassen“. Zumal ich mir immer wieder anhören musste ich sei einfach nur Faul oder zu Dumm oder ähnliches. Ich wüsste auch nicht wie ich das Thema zur Sprache bringen soll, grade weil ein Hikikomori hier in Deutschland als Soziophobiker abgetan wird, wirkliche Hilfe gibt es für Hikikomori dadurch nicht wirklich.

Daher kam ich auf die Idee es mit einem Blog zu versuchen auf dem ich zumindest 1x wöchentlich etwas Poste, eventuell auch Fragen von Besuchern dieses Blogs zu beantworten und so weiter. Als eine Art der Selbsttherapie sozusagen.

 

Euer
Tatsuhiro Sato